Marble Mountains: ein Tagesausflug von Hoi An

Heute war wieder Highlights der Region anschauen gehen auf dem Programm und zwar von Morgens bis Abends – ok zugegebenermaßen nach dem wir ausgeschlafen haben, denn die vergangene Nacht war einfach zu kurz gewesen…

So schwangen wir uns nach dem Frühstück neben dem Hotelpool auf unseren Yamaha Roller und fuhren zu den Marble Mountains. Die kurze Online Recherche zuvor hat wirklich kein Stück Preis gegeben, was für Wunder wir dort finden würden. Auf gut deutsch: wir wussten überhaupt nicht genau wo wir da hinfuhren, nur dass es einigermaßen sehenswert wäre. 

Natürlich hatten wir wieder den Kamerarucksack gepackt und waren gewappnet für den Ausflug. Von Weitem konnte man schon die Hügel sehen, die sich relativ nah an der Küste aus dem sonst flachen Gelände ertürmen. Rings herum gibt es Verkaufsstände in allen Größen, die Marmor Statuen anbieten. Und wie der Name schon sagt kommt dieser hier aus der Gegend von den „Marmor Bergen“ – „Marble Mountains“ wie wir später in einem Gespräch mit einem hilfsbereiten Vietnamesen erfuhren. Meni meni companies 😉 international clients… Ob sich das so lohnt für jeden einzelnen, genau das gleiche Produkt neben tausenden anderen Anbietern anzupreisen bleibt ungewiss. Aber nett anzusehen ist es allemal.

Über einen ziemlich coolen Aufzug fuhren wir also hoch auf den Berg und landeten direkt vor dem ersten Tempel. Ein hoher Turm mit einer großen Treppe und zwei Drachen seitlich als Geländer.

Überall steht ein heiliges Symbol im Mittelpunkt wie auch hier ein großer steinerner Buddha. Die Figuren sehen etwas anders aus als in Thailand – manche sind aber auch gleich. Und es gibt bei jeder Gebetsstätte einen großen Steintopf für die Räucherstäbchen, die man dort hinsteckt.

Wir hatten ja keine Erwartungen und der Eintrittspreis war auch eher symbolisch für deutsche Verhältnisse, deswegen waren wir umso überraschter als wir nach und nach herausfanden, dass der ganze Berg bespickt ist von Tempeln und Gedenkstätten. Tolle Ausblicke, interessante Bauwerke, unfassbare Höhlen und steile Treppen bis auf die Bergspitzen. Das ganze so gut integriert in die Natur, dass es einfach nur Hammer war, dort herumzuspazieren und alles zu erkunden.

Wir haben letztendlich abgekürzt – aber verbrachten sicherlich 4 Stunden hier und waren einfach nur beeindruckt und überwältigt.

Anschließend noch in einem nahe gelegenen Restaurant extrem perfekten „Klebe-Reis“ mit vegetarischer Soße und erfrischende Getränke. Die selbstgeschriebene Rechnung hatte Erinnerungscharakter, sowie die Summe unterm Strich 🙂 umgerechnet sind das dann 9 €.

Wir fuhren durch den crazy Verkehr zurück, machten noch einen Abstecher am Strand und konnten nicht widerstehen, die Bilder zu verarbeiten und den Bericht zu schreiben.